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Republik Slowenien

20.253 km2, knapp 2 Millionen Einwohner

Seit dem 8. Oktober 1991 ist Slowenien ein souveräner Staat. Die Hauptstadt heißt Ljubljana und hat knapp 265.000 Einwohner. In Slowenien leben 83,1 % Slowenen, 2 % Serben, 1,8 % Kroaten und Bosniaken. Ungarn und Albaner sind als ethnische Minderheit registriert.
81,98 % der Bevölkerung gehören zur Katholischen Kirche, 2,4 % zur Evangelischen Kirche. Es gibt auch 1,3 % Muslime, 1,4 % Orthodoxe und Juden.

Evangeličanska Cerkev A.V. na Slovenskem

Evangelische Kirche A.B. in Slowenien

Die Evangelische Kirche A.B. in Slowenien ist eine Partnerkirche des Gustav-Adolf-Werkes der EKD.
Bischof ist Mag. Geza Erniša und Kurator Dr. Aleksander Kerčmar.

Bereits im 16. Jahrhundert schlossen sich einige slowenische Gemeinden dem reformierten Glauben an. Die volkssprachliche Bibelübersetzung sowie die katechetischen Schriften der Reformatoren waren zugleich die ersten Bücher, die in slowenischer Sprache gedruckt wurden. Wahrend der Gegenreformation gelang es nur zwei slowenischen Gemeinden unter ungarischer Verwaltung, den evangelischen Glauben zu bewahren. Später erlaubte das österreichisch-ungarische Toleranzedikt das Wiederaufleben protestantischer Gemeinden im Osten Sloweniens. Noch heute lebt die evangelische Mehrheit in Prekmurje im Nordosten Sloweniens.

Die kleine Evangelische Kirche A. B., an deren Spitze seit dem Jahr 2001 ein Bischof (vorher ein Senior) steht, führt ein reges Gemeindeleben. Gottesdienste, Religionsunterricht, Diakonie, Jugend-, Frauen- und Pressearbeit weisen einen volkskirchlichen Charakter auf. Der räumliche Schwerpunkt der Gemeinden liegt, wie schon erwähnt, traditionell im östlichen „Über-Mur-Gebiet" (Prekmurje). Der Reformationstag ist ein Staatsfeiertag.