Der Kommunikationsausschuss Lutherischer Minderheitskirchen in Europa (KALME) versteht sich als Werkzeug für den Kommunikationsdienst in Gemeinschaft mit dem Lutherischen Weltbund. Die gegenseitige Hilfe und gegenseitige Bereicherung bei der Medienarbeit erachten wir für unverzichtbar, um dem Auftrag des Evangeliums zu folgen.
KALME wurde 1977 gegründet. Er verbindet kleine lutherische Kirchen in Ost- und West-, Süd- und Nord- Europa. Er ist eine Brücke zwischen großen und kleinen Kirchen, dazu vernetzt er die in der Medienarbeit der Kirchen Beschäftigten miteinander. Die Bezeichnung "Minderheitskirchen" zeigt, dass unser tägliches Umfeld von anderen Konfessionen oder gesellschaftlichen Konzepten überwältigender Dimensionen geprägt ist.
Die europäische Dimension
Mit KALME stärken die 22 Mitgliedskirchen die europäische Dimension der Medienarbeit. Es wird aufgrund der Globalisierungs-Tendenzen schwieriger für kleine Kirchen vor allem in Osteuropa, ihre Chancen in der Öffentlichkeitsarbeit wahrzunehmen und sich den Herausforderungen zu stellen. Zur Professionalisierung der Mitgliedskirchen im Bereich der Medienarbeit veranstaltet KALME Seminare und Konsultationen.
KALME ist ein Forum der Begegnung zwischen Medienfachleuten und Kirchenleitungen. Ein Forum, dass sich auch als Ziel setzt, die neuen Herausforderungen, die durch die Entwicklung der Medientechnologie entstehen, zu reflektieren. Durch diese Brückenfunktion sind engere Kontakte zwischen KALME und Schwesterorganisationen in Asien, Lateinamerika und Afrika entstanden.
Die Arbeit von KALME wird finanziell gemeinsam von den Mitgliedskirchen und dem Lutherischen Weltbund getragen.
